21.09.2020

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Bremer Liga-Regeln am Electronic Dart
   
1. Allgemeine Regeln
1.1. Spielvariationen in den einzelnen Liga-Klassen
1.2. Spielerqualifikation
1.3. Sporttechnische Vorausset zungen
1.4. Termine
2. Spielverlauf
2.1. Vorbereitung
2.2. Spielbeginn
2.3. Spielablauf
2.4. Spielabschluß
2.5. Nichtantritt
2.6. Streitfragen
3. Ligabildung (Auf- und Abstieg)
3.1. Regulärer Auf- und Abstieg; Ligagröße
3.2. Saisonabschluß
3.3. Auslosung
3.4. Auffüllen von Mannschaften
3.5. Ausnahmen von der 12-Mannschaften-Regel
4. Einsteigerrunde
5. Saisonende

Bremer-Liga-Regeln am Electronic Dart
Postfach 1253
27364 Sottrum
Telefon 0 42 69/ 10 59 58
Telefax 0 42 69 / 10 59 61

Herausgegeben vom Andreas Bode.
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung
(Stand: April 2020)

1.

Allgemeine Regeln

1.1.

Spielmodi in den einzelnen Liga-Klassen

Bezirksliga: 501 Double Out + Doppel (Best of three)
A-Klassen: 501 Double Out + Doppel (Best of three)
B-Klassen: 301 Master Out + Doppel (Best of three)
C-Klassen: 301 (Best of three)

1.2.

Spielerqualifikation

1.2.1. Ligaspieler müssen Mitglied der Electronic Dart Liga Bremen sein. Anmeldung beim zuständigen Ligasekretär.
1.2.2.

Wenn sich ein Spieler nachweislich in mehr als einer Mannschaft anmeldet, wird er für die Saison gesperrt. Ummeldungen von Spielern sind dem Ligasekretär bekannt zu geben. Umgemeldete Spieler unterliegen einer Sperre für die nächsten zwei Spiele gemäß dem Spielplan, sofern diese noch nicht gespielt wurden, sowie alle vor dem Ummelde Termin. Die Sperre der Spiele gilt ab Zahlungseingang, nicht das absenden der Ummeldung. In diesem Fall werden die nächst möglichem Termin berücksichtigt. Die Spiele werden gemäß dem Spielplan auf der neuen Teamliste mit Runde und Spielnummer aufgeführt. Zwei Spieltage vor Saisonende ist eine Ummeldung nicht mehr möglich.

1.2.3. Auf behinderte Dartsportler ist besondere Rücksicht zu nehmen. Im Einzelfall können Regeln außeracht gelassen werden (z.B. wenn bei einem Rollstuhlfahrer(in) die Füße über die Wurflinie hinausragen, solange die Räder hinter der Wurflinie stehen). Im Einzelfall entscheidet das Schiedsgericht des HDSB.
1.2.4. Jeder, ob Spieler oder Team, der/das für schuldig befunden wird, vorsätzlich ein Spiel oder ein Match verloren zu haben oder ein abgesprochenes Ergebnis eingetragen zu haben, wird aus dem Spielbetrieb disqualifiziert.
1.2.5.

Ein Spieler darf (gem. seinem aktuellen Liga - Status) max. 1 Klasse tiefer spielen. Ein Team darf grundsätzlich aus max. 2 Spielern mit einem höheren Ligastatus als die aktuelle Ligaklassifizierung des übrigen Teams bestehen (dabei ist der Zeitpunkt unwichtig). Meldet sich ein Spieler zu einer neuen Saison nicht an, so wird er pro ausgesetzter Saison eine Spielklasse tiefer eingestuft. Das Schiedsgericht behält sich eine Einzelprüfung vor. Die nächste Saison ist die nächste von dem Spieler gespielte Saison (Grundlage ist die von ihm gespielte Spielklasse, z.B. A, B, C).

1.2.6.

Eine neue Mannschaft besteht aus Spielern, die neue Mitglieder und/ oder aus Spielern, die bereits Mitglied im HDSB sind (s. Pkt. 1.2.1). Eine neue Mannschaft startet in der zu klassifizierenden Spielklasse. Die Klasseneinteilung ergibt sich aus der Spielberechtigung der Spieler (s. Pkt. 1.2.5.). Eine Mannschaft, die bereits in einer HDSB-Liga gespielt hat, kann als neues Team gewertet werden, wenn sie aus weniger als 3 Spielern des alten Teams besteht. Nachmeldungen von Spielern aus dem alten Team dürfen nicht erfolgen. Eine bereits bestehende Mannschaft darf dadurch nicht in der Klasseneinteilung benachteiligt werden.

1.2.7.

Spielernachmeldungen während der laufenden Saison sind unter Berücksichtung von Pkt. 1.2.5 und 1.2.6 jederzeit möglich.
Der Spieler ist nur mit der neuen HDSB-Liga Teamliste und seinem Personalausweis oder Liga-Pass spielberechtigt. Spielernachmeldungen nach dem Anmeldeschluss können nur auf dem dafür vorgesehenen Formular (Nachmeldung) vom Ligasekretär mitberücksichtigt werden. (E-Mail, Post).

1.2.8. Bei Disqualifizierung einer Mannschaft erhält jeder einzelne Spieler aus dieser Mannschaft eine Sperre für die laufende Saison. Es sei denn, der einzelne Spieler, der weiter spielen möchte, zahlt ein Strafgeld von Euro 50,-€. Er darf nur in der gleichen oder höheren Ligaklasse spielen. Über den Verbleib des Strafgeldes entscheidet das Schiedsgericht.
1.2.9. Ummeldungen werden nur nach Zahlungseingang ausgeführt. Sind im Team Beträge offen werden keine Ummeldungen ausgeführt. Spielsperre gilt ab Zahlungseingang, Nachmeldungen werden nur ausgeführt, sofern keine offenen Beträge für das jeweilige Team vorhanden sind. Und auch nicht mehr als eine Nachmeldung im Voraus. Nachgemeldete Spieler müssen den Mitgliedsbeitrag sofort überweisen.

1.3.

Sporttechnische Voraussetzungen

1.3.1. Gespielt wird ausschließlich an den vom HDSB anerkannten und für den Ligabetrieb zugelassenen Sportgeräten. Sollte an einem Spielort mehr als ein Sportgerät sein, so obliegt dem Heim -Team die Entscheidung, auf welchem Gerät gespielt wird. Anerkannt sind ausschließlich LÖWEN Automaten HB9, HB8, Vision, SM92,  SM94 oder solche die einen Raikal umbau erhalten haben.
1.3.2.

Die Spieler dürfen ihre eigenen Darts benutzen, wenn sie den folgenden Spezifikationen entsprechen:

1. Sie müssen elastische Kunststoffspitzen haben, die ein Steckenbleiben in den Bohrungen des Boards ermöglichen.

2. Sie dürfen nicht länger als 17 cm sein.

3. Das Maximalgewicht beträgt 20g (Produktionsbedingte Toleranzen von max. 5% sind gestattet).

1.3.3. Die Abwurflinie muß an der dem Spieler zugewandten Kante 2,37 m zum Board am Boden angebracht sein. Sie ist parallel zum Board anzubringen. Zwischen Gerät und Boden muß ein Winkel von 90° bestehen. Daher ist eine Messung des Diagonalabstandes Bull's Eye   Abwurflinie erforderlich. Bei einer Höhe von 1,72 m des Bull's Eye vom Boden ergibt sich ein Diagonalmaß von 2,93 m. Im Zweifelsfall (z.B. unebener Boden) ist nur das Diagonalmaß ausschlaggebend. Eventuelle Korrekturen müssen vor Spielbeginn vorgenommen werden. Nachträgliche Reklamationen werden nicht berücksichtigt.
1.3.4.

Das Board muß bei Wettkämpfen mit der vom Hersteller vorgeschriebenen Wattzahl beleuchtet sein.

1.3.5.

In den A ‑, Bezirks ‑ und höheren Ligen muß das Ligaspiel an zwei Sportgeräten durchgeführt, wenn in der Spielstätte die Sportgeräte vorhanden sind. In der C ‑ und B ‑Liga kann das Ligaspiel an zwei Sportgeräten durchgeführt werden, wenn beide Mannschaften damit einverstanden sind.

1.4.

Termine

1.4.1 Saisonanfang

Der Ligawettbewerb wird einmal jährlich durchgeführt. Als letztmöglicher Meldetermin für Mannschaften gilt der 15. März. Erst nach erfolgter ordentlicher Anmeldung beim HDSB kann eine Liga mit dem ersten Spieltag gestartet werden.
Der Wunschheimspieltag darf ausschließlich am Wochenende von Freitagabend bis Sonntag sein.

1.4.2. Spieltermine und Spielverlegungen

a) Der jeweilige Spieltermin aus dem Spielplan ist verbindlich!!!

b) In Ausnahmefällen kann ein Spiel verlegt werden. Verlegungen werden nur Akzeptiert, wenn sie durch das Heim-Team, dem Ligasekretär auf dem dafür vorgesehenen Formular (Verlegungsbogen), Schriftlich per Fax (Fax auf eigene Gefahr) oder per Mail (es kommt immer eine Bestätigung zurück!), Fristgerecht eingereicht wird. Das Gast-Team kann dieses Formular, zur Wahrung der eigenen Interessen, zusätzlich einreichen. Fristgerecht heißt, schriftlich bis spätestens 3 Tage nach dem regulären Spieltermin. Auf dem Formular muss der Verursacher der Verlegung klar gekennzeichnet werden. Jedes Team darf in einer Saison maximal für 5 Verlegungen verantwortlich sein. Spiele die nicht Fristgerecht schriftlich verlegt werden, werden als Verloren gegen das Heim-Team gewertet. Der Mannschaft, die das Spiel verlegt, werden von dem gegnerischen Team drei Ausweichtermine vorgeschlagen. Dazu müssen die Vorschläge für einen neuen Spieltermin spätestens 5 Tage nach dem ursprünglichen Spieltermin eingereicht werden. Auf diese Vorschläge muss wiederum spätestens nach 5 Tagen eine Bestätigung erfolgen. Sollte es keine Termine geben, so hat das verlegte Team nun ab dem 6. Tag die Pflicht, innerhalb von 5 Tagen 3 Termine vorzugeben. Sollte die Mannschaft auf keinen der vorgeschlagenen Termine reagieren, so ist der letztgenannte (späteste) Termin automatisch bindend.
Wird sich auf einen Termin geeinigt, dann ist dieser bindend. Sollte ein Team diesen Termin doch noch absagen müssen und das andere Team ist damit nicht einverstanden, muss das Team auch bei Absage des Gegners in die Spielstätte fahren, damit der Gegner die Chance hat doch noch zum Spiel anzutreten. Ist der Gegner dann nicht anwesend tritt Regel 2.1 in Kraft. Von den vorgeschlagenen Terminen darf ein Termin auch an einem Wochentag sein. Wird kein neuer Spieltermin gefunden, so ist dieses dem Ligasekretär mitzuteilen. Gegebenenfalls wird das Schiedsgericht mit einfacher Mehrheit einen für beide Mannschaften verbindlichen Termin festlegen. Die Mannschaft, die den festgelegten Termin nicht einhält, hat das Spiel verloren.

c) Sollte ein Spieltermin vorverlegt werden, so muss dieses dem Ligasekretär nicht mitgeteilt werden. Eine Vorverlegung ist keine Verlegung. Eine Verlegung nach hinten von bis zu 3 Tagen braucht dem Ligasekretär ebenfalls nicht mitgeteilt werden und ist auch keine Verlegung, sofern der Punkt 2.4.3. des ursprünglichen Termins eingehalten werden kann. Eine Verlegung ist ab den dritten Tag nach dem regulärem Spieltermin eine Verlegung.

d) Ein mehr als 3 Tage nach hinten verlegter Termin muss dem Ligasekretär vom Heim Team 12 Std. vor Spielbeginn des ursprünglichen Termins mitgeteilt werden. Sollte es bis zu diesem Zeitpunkt noch keinen neuen Termin geben, so muss zumindest die beabsichtigte Verlegung dem Ligasekretär mitgeteilt werden. Sobald der neue Termin feststeht, muss dieser wiederum mitgeteilt werden. Die Mitteilung beim Ligasekretär kann telefonisch, per Post, per Fax oder per Mail erfolgen.

e) Eine Spielverlegung muss 48 Stunden vor dem regulären Spieltag der gegnerischen Mannschaft mitgeteilt werden. Sollte der Kapitän der gegnerischen Mannschaft nicht erreichbar sein, so muss am selben Tag die Gaststätte (Spielort) informiert werden. Der Gaststätte sollte man zusätzlich mitteilen um welche Mannschaft, Liga und welchen Kapitän es geht. Spiele sollten grundsätzlich vorverlegt werden, wobei bei einer Vorverlegung keine zeitliche Beschränkung besteht. Bei einer Nachverlegung darf eine Frist von 8 Wochen nicht überschritten werden. Nach Ablauf dieser Frist hat das Heim-Team das Spiel verloren. Bei einer Nichteinhaltung der 48 Stunden Frist, obliegt es dem gefragten Team ob sie der Verlegung zustimmen. Dazu muss eine klare Antwort kommen (Ja oder Nein). Erfolgt keine klare Antwort, findet das Spiel wie geplant statt. Bei Ja, tritt Regel 1.4.2 b) in Kraft. Bei Nein, muss das Team dann zum Spieltag und Zeit vor Ort sein. Ist dann ein Team nicht vor Ort, gilt Regel 2.1. Sollten beide Mannschaften nicht zu dem Spielort kommen, wird ein Termin vom Schiedsgericht vorgegeben. Wird dieser nicht eingehalten wird gegen das Heim Team gewertet.

f) Das letzte Ligaspiel darf nicht mehr verschoben werden. Sollte doch ein Team auf die Idee kommen, dieses zu tun, werden vor Ablauf des nachgespielten Spiels, der Mannschaft 4, in Worten Vier, Einzelspiele der A- und Bez. Liga und 2 Einzelwertungen der C und B Liga, von dem vererlegtem Team abgezogen.Sollte dennoch verlegt werden so darf der letzte Spieltermin maximal 7 Tage nach hinten verlegt werden. Vorverlegungen auch des letzten Spieltermins sin jeder zeit möglich.
Beispiel: Team A sagt ab und Team B gibt einen neuen Termin innerhalb von 7 Tagen vor, dann wird das komplette Spiel gespielt und es wird dem Team, das verlegt hat, 2 bzw. 4 Spiele (je nach Ligastatus) abgezogen um so einen verzögerten Spielbetrieb zu vermeiden und zu sanktionieren! Die Teams sind für den Abzug der Spiele selbst verantwortlich. (Bogen muss mit Abzug ausgefüllt sein)

   

2.

Spielverlauf

2.1.

Vorbereitung

Fünfzehn Minuten vor dem offiziellen Spielbeginn ist das Sportgerät für die Gastmannschaft reserviert. Wenn eine Mannschaft 30 Minuten nach der offiziellen Startzeit nicht angetreten ist, hat sie das Spiel 0:2   0:16   0:32 (bei Bezirksliga 0:2   0:20   0:40) verloren. Nur höhere Gewalt ermöglicht eine Ausnahme von dieser Regelung. Der Spielberichtsbogen ist vor Spielbeginn auszufüllen. Es sind nur Spieler spielberechtigt, die auf der Teamliste vom Ligasekretär eingetragen wurden und einen HDSB Spielerpass oder Personalausweis vorlegen können. Nachträgliche Änderungen im Spielberichtsbogen sind nicht möglich. Die Teamliste und Pässe sind vor Spielbeginn von den Mannschaftskapitänen zu kontrollieren. Außerdem müssen die Kapitäne den ordnungsgemäßen Zustand des Sportgerätes überprüfen.

2.1.2.

Sollte ein Spieler anstelle und / oder unter dem Namen eines spielberechtigten Spielers antreten, so gilt dieser als nicht spielberechtigt für die Mannschaft. Wird vor, während oder nach Beendigung des Spieles festgestellt, das für eine Mannschaft ein nicht spielberechtigter Spieler (s. Pkt. 2.1.1.) auf dem Spielberichtsbogen eingetragen wurde, so ist das Spiel abzubrechen und gilt für die betreffende Mannschaft als verloren. Des weiteren verfällt die Kaution. Die Kaution muß innerhalb von 6 Wochen wieder aufgefüllt werden, ansonsten wird die Mannschaft vom Ligabetrieb ausgeschlossen. Der Spieler, der für das betreffende Team den Spielberichtsbogen unterzeichnet hat, sowie der eingesetzte Spieler unterliegen einer Sperre von 11 Spieltagen. Die Sperre verfällt nicht mit dem Ende einer laufenden Saison. Voraussetzung ist, dass die Teamkapitäne den Spielberichtsbogen noch nicht durch ihre Unterschrift bestätigt haben (s. Pkt. 2.4.1.)

2.1.3

Wenn ein Team nur mit 3 SpielerInnen antreten kann, besteht die Möglichkeit einen Gastspieler einzusetzen. Der Gastspieler muss in der laufenden Saison in der HDSB‑Liga angemeldet sein. Außer für die C ‑Liga gilt, das der Gastspieler mindestens eine Ligaklasse niedrigerer gemeldet ist als das Team. Ein Gastspieler kann zu jedem Spiel eingesetzt werden. Es gilt jedoch, dass der Spieler für ein bestimmtes Team, je einmal in der Vor- und Rückrunde eingesetzt werden darf. Der Gastspieler muss auf dem Ligaspielberichtsbogen auf dem dafür vorgesehenen Feld eingetragen werden. Im weiteren gelten die Punkte 2.1.1. und 2.1.2.

2.2.

Spielbeginn

2.2.1.

Ein Team kann das Ligaspiel mit 2 oder 3 Spielern starten. Der 3 oder 4 Spieler muss spätestens zum Aufruf seines Spieles in der dritten Spielrunde anwesend sein. Ist der Spieler in den ersten beiden Runden zu seinen Spielen nicht anwesend, hat er die Spiele 0:2 verloren. Im Spielberichtsbogen eingetragene Spieler dürfen nicht gestrichen oder geändert werden. Pro Team werden 4 Spieler und optional 2 Ersatzspieler auf dem Spielberichtsbogen eingetragen. Gespielt wird nach den Spielvarianten in den einzelnen Ligaklassen, jeder gegen jeden (s. Pkt. 1.1.)

2.2.2.

Während des Spiels können die eingetragenen Ersatzspieler gegen die eingetragenen Spieler ausgewechselt werden. Eine Rückwechslung ist nicht möglich. Dies ist auf dem Spielberichtsbogen in dem dafür vorgesehenen Feld zu vermerken. Das Auswechseln ist jederzeit möglich, jedoch nicht im Verlauf einer laufenden Spielpaarung.

2.2.3.

Während der laufenden Saison kann eine Mannschaft zweimal mit drei Spielern antreten.

2.2.4.

Jeder Spieler, der aufgerufen wird, hat sich unverzüglich an der Abwurflinie einzufinden. Beide Mannschaftskapitäne überprüfen anhand des Spielberichtsbogens, daß die richtigen Namen aufgerufen werden. Wenn ein aufgerufener Spieler nicht an der Abwurflinie erscheint, wird er von beiden Mannschaftsführern letztmalig aufgerufen. Wenn er dann immer noch nicht an der Abwurflinie erscheint, ist das Spiel 0:2 verloren. Die Spieler dürfen den Bereich der Abwurflinie nicht verlassen, bevor das Spiel beendet ist.

2.2.5. Beide Spieler haben bei Beginn darauf zu achten, daß die geforderte Spielvariante mit Optionen gestartet wird.
2.2.6. Der Spieler der Heimmannschaft beginnt das Spiel. Den zweiten Satz beginnt der Spieler der Gastmannschaft. Sollte ein dritter Satz erforderlich sein, wird die Startfolge mit einem Wurf auf Bull's Eye entschieden, wobei die Darts in der Scheibe steckenbleiben müssen. Fällt der Dart von der Scheibe, muß vom betreffenden Spieler nachgeworfen werden. Derjenige Spieler beginnt den dritten Satz, dessen Dartpfeil im Bull's Eye steckt oder diesem am nächsten ist. Ein im Bull's Eye steckender Dartpfeil muß herausgezogen werden, bevor der Gegner wirft. Treffen beide Spieler in das blaue oder beide Spieler in das rote Bull's Eye, wird der Wurf wiederholt.

2.3.

Spielablauf

2.3.1. Die Abwurflinie darf während des Wurfes weder überschritten noch betreten werden. Es ist gestattet, sich über die Abwurflinie zu beugen. Auch ein Abwurf neben der Linie ist   in ihrer gedachten Verlängerung  gestattet.
2.3.2. Alle 3 Darts müssen in Richtung Scheibe des Sportgerätes geworfen werden.
2.3.3.

Alle Darts, die in Richtung Sportgerät geworfen wurden, gelten als geworfen, gleich ob sie punktemäßig registriert wurden oder ob sie von der Scheibe fallen. Es darf auf keinen Fall nachgedrückt oder nachgeworfen werden (Ausnahme: Wurf auf Bull's Eye. Pkt. 2.2.6.)

2.3.4. Jeder Spieler akzeptiert die vom Sportgerät angegebene Punktzahl. Können sich die Spieler im Zweifelsfall nicht einigen, entscheiden die Mannschaftskapitäne (Ausnahmen s. Pkt. 2.3.8. und 2.3.9.).
2.3.5.

Jeder Spieler hat vor dem Werfen der Darts darauf zu achten, daß das Sportgerät seine Spielernummer anzeigt. Wirft ein Spieler, während das Sportgerät die Nummer des Gegners anzeigt, ist das Spiel wie folgt fortzusetzen:

Hat der Spieler weniger als 3 Darts geworfen, wird das Gerät durch den Schalter "Startwechsel" in die richtige Stellung gebracht und der Spieler darf nur noch die verbleibenden Darts werfen. Der Satz wird dann normal fortgesetzt, d.h. der Gegner wirft nach erneutem Betätigen der ¼Startwechsel½ Taste als Nächster. Wirft der Spieler alle 3 Darts unter der Nummer des Gegenspielers bevor der Verstoß bemerkt wird, hat er seine Runde damit beendet und der Gegenspieler setzt nach zweimaliger Betätigung der "Startwechsel" Taste das Spiel fort.

2.3.6.

Zählt das Sportgerät während eines Wurfs einen oder mehrere Darts nicht, so hat der Spieler bei einer Anzeige von entsprechend verbleibenden Darts durch Betätigen der "Startwechseltaste" auf die Spielnummer des Gegners zu wechseln. Sollte bei dem Herausziehen einer oder mehrerer Darts eine entsprechende Punktzahl nachgezählt werden, so gilt der Satz als verloren (Ausnahmen s. Pkt. 2.3.5. und 2.3.9.).

2.3.7.

Fouls können von den Mannschaftskapitänen geahndet werden.

Fouls sind:

a) Ablenkendes Verhalten während der Spieler wirft.

b) Ständiges Übertreten der Abwurflinie.

c) Absichtliches Verzögern des Spiels.

d) Mißbrauch des Gerätes oder unsportliches Verhalten.

Wird auf Foul erkannt, hat der Gegner  unabhängig vom Spielstand ‑ das Spiel 2:0 gewonnen.Wird das Spiel durch andere Gäste massiv gestört, wird unmittelbar der Gastwirt informiert, um Abhilfe zu schaffen. Gelingt dieses nicht, entscheiden die Teams, daß Spiel abzubrechen und zu einem anderen Zeitpunkt zu wiederholen. Sodann tritt Regel 1.4. in Kraft. Das Schiedsgericht muss sofort informiert werden, der Ligasekretär innerhalb von 3 Tagen. Ein Verlegungsbogen muss bei Abbruch des Spiels ausgefüllt und eingereicht werden, wird jedoch nicht zu den Verlegungen gezählt. Grund bitte vermerken.

2.3.8.

Sollte ein Sportgerät mehr als drei Mal falsche Punktzahlen anzeigen, muß die Partie abgebrochen werden. Dies gilt auch für offensichtliche Mängel des Sportgerätes. Offensichtliche Mängel werden vom Schiedsgericht definiert. Sollte ein zweites, fehlerfreies Sportgerät  unabhängig vom Hersteller ‑ vorhanden sein, wird die Partie auf diesem Gerät fortgesetzt. Es gilt der Spielstand bis zur Unterbrechung. Ist dies nicht möglich, muß der Ligasekretär informiert werden. Das Spiel wird dann, zu einem vom Ligasekretär festgesetzten, für beide Mannschaften verbindlichen Termin wiederholt.

2.3.9.

Als Checkdart zählt der Dart, der einen Satz gemäß dem Dartregeln und dem jeweiligen Spielmodus der Ligaklasse beendet. Steckt der Checkdart in dem Spielmodus entsprechenden Segmentes des Sportgerätes, so ist der Satz beendet, auch wenn das Sportgerät die entsprechende Punktzahl nicht zählt. (Richtiges Feld-Satz gewonnen). Beendet der Automat den Checkdart mit werten der Restpunktzahl, obwohl das falsche Feld getroffen wurde, muss der Wurf wiederholt werden.

2.3.10.

Der Satz beginnt mit der, dem Spielmodus der Spielklasse entsprechenden Punktzahl. Die geworfene Punktzahl wird von der Ausgangspunktzahl subtrahiert. Der Spieler, der zuerst die erforderliche Punktzahl mit dem Checkdart erreicht, gewinnt den Satz (s. Pkt. 2.3.9.). Wird ein Satz nicht mit einem Checkdart beendet, gilt Pkt. 2.3.8.

2.4.

Spielabschluß

2.4.1.

Nach der letzten Spielpaarung müssen die jeweiligen Mannschaftskapitäne den korrekten Eintrag des Spielergebnisses kontrollieren und durch ihre Unterschrift bestätigen. Durch die Unterschrift wird weiterhin der korrekte Spielablauf bestätigt. Spätere Beanstandungen sind nicht mehr möglich.

2.4.2. Der unterschriebene Spielberichtsbogen muß sofort, im Original, per Post, persönlich oder per Fax dem Ligasekretär zugesandt werden.
2.4.3.

Spätestens 3 Werktage nach dem Spiel muss das Spielergebnis¬ dem Ligasekretär vorliegen. Ei-ne Verspätung wird vom Ligasekretär geahndet. Jedoch muss der Spielberichtsbogen binnen 7 Tagen nach dem Spieltermin beim Ligasekretär vorliegen, ansonsten gilt das Spiel als verloren. Nach den 7 Tagen gilt das Spiel dauerhaft für das Heimteam als verloren.

2.5.

Nichtantritt

2.5.1. Tritt eine Mannschaft nicht an, so hat sie das Spiel 0:2   0:16   0:32 (Bezirksliga: 0:2   0:20   0:40) verloren.
2.5.2.

Eine Mannschaft, die zwei Mal nicht antritt, wird von der gesamten Liga disqualifiziert. Die bisher erzielten Spielergebnisse werden aus der Rangliste herausgerechnet.

2.5.3. Tritt eine Mannschaft aus unsportlichen Gründen nicht an, so können die Spieler der Mannschaft sofort disqualifiziert und für die nächste Saison gesperrt werden.
2.5.4.

Um einen geordneten Saisonablauf zu garantieren, darf der Ligasekretär vor Saisonbeginn von den Mannschaften eine angemessene Kaution fordern, die bei ordnungsgemäßem Spielablauf am Saisonende zurückerstattet wird. Wird eine Mannschaft disqualifiziert, entfällt der Anspruch auf die von ihr gestellte Kaution.

2.6.

Streitfragen

2.6.1.

Um Streitfragen zu klären wird einmal im Jahr in jeder Liga ein Schiedsgericht, bestehend aus je einer Person und je einem Stellvertreter der Klassen A, B, C und Bezirksliga gewählt. Das Schiedsgericht tritt nach Bedarf, mindestens aber einmal alle 3 Monate zusammen. Dem Ligasekretär zur Seite steht ein stellvertretender Schiedsgerichts ‑Vorsitzender seiner Wahl. Es wird eine Einspruchsgebühr in Höhe von Euro 15 für das Schiedsgericht erhoben. Diese muß bei Einlegung des Einspruchs eingezahlt werden. Nach der Entscheidung des Schiedsgerichtes ist die Gebühr von der Mannschaft zu zahlen, die den Streitfall verloren hat. Sollte ein Unentschieden entstehen z.b. durch Wiederholung eines Spieles, zahlt jede Mannschaft die Hälfte der Gebühr.

2.6.2.

Sämtliche Einsprüche, gegen eine Spielwertung, wegen Nichtantritt oder Sonstiges, sind SCHRIFTLICH (z.B. per Mail) mit einer Frist von 4 Wochen beim Ligasekretär einzureichen. Bei Nichtbeachtung wird das Spiel mit 0:20 / 0:16 gewertet. Fristbeginn ab den 20:0 / 40:0 Eintrag auf der HDSB Internet-Seite (hdsb.de).

2.6.3. Entscheidungen des Schiedsgerichts sind endgültig.
2.6.4  Folgende Punkte sind keine Schiedsgerichtsfälle und werden nach Regelwerk geahndet. 

- Spielberichtsbogen Abgabe (Regelwerk Punkt 2.4.3)
- Verlegungsbogen (Regelwerk Punkt 1.4.)
- Verlegung 8 Wochen Frist (Regelwerk 1.4.2.e)
- Bei Streitfragen kann das Schiedsgericht angerufen werden

   

3.

Ligabildung (Auf- und Abstieg)

3.1.

Eine Liga besteht aus 12 Mannschaften

Besteht eine höhere Klasse in einzelnen Gebieten noch nicht, so verbleiben die betreffenden Mannschaften in ihrer zur Zeit höchsten Klasse.

3.2.

Nach Saisonabschluß

steigen die ersten beiden Mannschaften einer Ligagruppe in die nächsthöhere Liga auf. Die letzten 4 Teams einer Ligagruppe steigen in die nächstniedrigere Liga ab. Sollten bzgl. dieser Regel Änderungen erforderlich sein, geschieht dies nach Abstimmung des Schiedsgerichtes.

3.3.

Einmal im Jahr

eine öffentliche Auslosung statt, bei der die Zusammenstellung der Mannschaften in den einzelnen Ligen ausgelost wird.

3.4.

Auffüllen von Mannschaften

Sollte aus irgendeinem Grund in einer höheren oder einer niedrigeren Klasse eine oder mehrere Mannschaften fehlen, so kann es zwischen den 3.  oder den 7. Plazierten einer Klassen eine Auslosung um den Auf ‑ bzw. Abstieg geben.

3.5.

Ausnahme von der 12-Mannschaften-Regel

3.5.1.

Die oberen Klassen setzen sich immer aus 12 Mannschaften zusammen.

3.5.2.

Eine andere Anzahl von Mannschaften ist nur in der jeweils niedrigsten Klasse zugelassen. Hier jedoch gilt:
            a) max. 13 Teams in einer Liga.

            b) mindestens 10 Mannschaften in einer Liga (Ausnahme s. Pkt. 4.).

            c) mindestens eine Liga mit 12 Mannschaften muß bestehen.

3.5.3. In der HDSB‑Liga dürfen nur Spieler ab 16 Jahren teilnehmen.
   
4. Einsteiger-Runde
 

Sollten sich bis zur Mitte der laufenden Saison 4 oder mehr Mannschaften neu angemeldet haben, so wird eine Einsteiger ‑ Runde gebildet, die mit der Hauptliga endet. Diese Mannschaften kommen dann nach neuer Anmeldung automatisch in die Ganzjahres ‑Liga. Prinzipiell gilt für diese Liga das gleiche Regelwerk.

   
5. Saisonende

Spieler sind nur bei einem Aufsteller, der HDSB‑Mitglied ist, spielberechtigt. Bei Mißbrauch wird das gesamte Team disqualifiziert.

Frühere Regeln sind mit Herausgabe dieser Regel ungültig


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