18.10.2017

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Regeln
 

 

Bremer Liga-Regeln am Electronic Dart
   
1. Allgemeine Regeln
1.1. Spielvariationen in den einzelnen Liga-Klassen
1.2. Spielerqualifikation
1.3. Sporttechnische Vorausset zungen
1.4. Termine
2. Spielverlauf
2.1. Vorbereitung
2.2. Spielbeginn
2.3. Spielablauf
2.4. Spielabschluß
2.5. Nichtantritt
2.6. Streitfragen
3. Ligabildung (Auf- und Abstieg)
3.1. Regulärer Auf- und Abstieg; Ligagröße
3.2. Saisonabschluß
3.3. Auslosung
3.4. Auffüllen von Mannschaften
3.5. Ausnahmen von der 12-Mannschaften-Regel
4. Einsteigerrunde
5. Saisonende

Bremer-Liga-Regeln am Electronic Dart
Postfach 1253
27364 Sottrum
Telefon 0 42 69/ 10 59 58
Telefax 0 42 69 / 10 59 61

Herausgegeben vom Andreas Bode.
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung
(Stand: Februar 2017)

1.

Allgemeine Regeln

1.1.

Spielmodi in den einzelnen Liga-Klassen

Bezirksliga: 501 Double Out + Doppel (Best of three)
A-Klassen: 501 Double Out + Doppel (Best of three)
B-Klassen: 301 Master Out + Doppel (Best of three)
C-Klassen: 301 (Best of three)

1.2.

Spielerqualifikation

1.2.1. Ligaspieler müssen Mitglied der Electronic Dart Liga Bremen sein. Anmeldung beim zuständigen Ligasekretär.
1.2.2.

Wenn sich ein Spieler nachweislich in mehr als einer Mannschaft anmeldet, wird er für die Saison gesperrt. Ummeldungen von Spielern sind dem Ligasekretär bekannt zu geben. Umgemeldete Spieler unterliegen einer Sperre für die nächsten zwei Spiele gemäß dem Spielplan, sofern diese noch nicht gespielt wurden sowie alle vor dem Ummeldetermin. In diesem Fall werden die nächst möglichen Termine berücksichtigt. Die Spiele werden gemäß dem Spielplan auf der neuen Teamliste mit Runde und Spielnummer aufgeführt. Zwei Spieltage vor Saisonende ist eine Ummeldung nicht mehr möglich.

1.2.3. Auf be­hin­der­te Dartsport­ler ist be­sonde­re Rück­sicht zu neh­men. Im Ein­zelfall kön­nen Re­geln außer­acht gelas­sen wer­den (z.B. wenn bei ei­nem Roll­stuhl­fah­rer(in) die Füße über die Wurf­li­nie hinaus­ra­gen, so­lan­ge die Rä­der hin­ter der Wurf­li­nie ste­hen). Im Ein­zel­fall ent­schei­det das Schieds­gericht des HDSB.
1.2.4. Jeder, ob Spieler oder Team, der/das für schuldig befunden wird, vorsätzlich ein Spiel oder ein Match verloren zu haben oder ein abgesprochenes Ergebnis eingetragen zu haben, wird aus dem Spielbetrieb disqualifiziert.
1.2.5.

Ein Spieler darf (gem. seinem aktuellen Liga - Status) max. 1 Klasse tiefer spielen. Ein Team darf grundsätzlich aus max. 2 Spielern mit einem höheren Ligastatus als die aktuelle Ligaklassifizierung des übrigen Teams bestehen (dabei ist der Zeitpunkt unwichtig). Mel­det sich ein Spie­ler zu ei­ner neu­en Sai­son nicht an, so wird er pro aus­ge­setz­ter Sai­son ei­ne Spielklas­se tie­fer ein­ge­stuft. Das Schiedsge­richt behält sich ei­ne Ein­zel­prü­fung vor. Die näch­ste Sai­son ist die näch­ste von dem Spie­ler ge­spiel­te Sai­son (Grund­la­ge ist die von ihm ge­spiel­te Spiel­klas­se, z.B. A, B, C).

1.2.6.

Ei­ne neue Mann­schaft be­steht aus Spie­lern, die neue Mit­glie­der und/ oder aus Spie­lern, die be­reits Mit­glied im HDSB sind (s. Pkt. 1.2.1). Ei­ne neue Mann­schaft star­tet in der zu klas­si­fi­zie­ren­den Spiel­klas­se. Die Klas­sen­ein­tei­lung er­gibt sich aus der Spiel­be­rech­ti­gung der Spie­ler (s. Pkt. 1.2.5.). Ei­ne Mann­schaft, die bereits in ei­ner HDSB-Li­ga ge­spielt hat, kann als neues Team gewer­tet wer­den, wenn sie aus we­ni­ger als 3 Spie­lern des al­ten Teams besteht. Nach­mel­dun­gen von Spie­lern aus dem al­ten Team dür­fen nicht er­folgen. Ei­ne be­reits be­ste­hen­de Mannschaft darf da­durch nicht in der Klassen­ein­tei­lung be­nach­tei­ligt wer­den.

1.2.7.

Spielernachmeldungen während der laufenden Saison sind unter Berücksichtung von Pkt. 1.2.5 und 1.2.6 jederzeit möglich.
Der Spie­ler ist nur mit HDSB‑Li­ga ‑Spie­ler ‑Paß spiel­be­rechtigt. Spie­ler­nach­mel­dun­gen nach dem An­mel­de­schluß kön­nen nur auf dem dafür vor­ge­se­henen For­mu­lar vom Ligase­kretär mit ei­nem adres­sier­ten und fran­kier­ten Rückum­schlag berück­sich­tigt wer­den (oder per Fax).

1.2.8. Bei Dis­qua­li­fi­zie­rung ei­ner Mannschaft er­hält je­der ein­zel­ne Spie­ler aus die­ser Mann­schaft ei­ne Sper­re für die lau­fen­de Sai­son. Es sei denn, der ein­zel­ne Spie­ler, der wei­ter spie­len möch­te, zahlt ein Straf­geld von Eu­ro 50,-€. Er darf nur in der glei­chen oder höhe­ren Li­ga­klas­se spie­len. Über den Ver­bleib des Straf­gel­des ent­schei­det das Schieds­ge­richt.

1.3.

Sporttechnische Voraussetzungen

1.3.1. Gespielt wird ausschließlich an den vom HDSB anerkannten und für den Ligabetrieb zugelassenen Sportgeräten. Sollte an einem Spielort mehr als ein Sportgerät sein, so obliegt dem Heim -Team die Entscheidung, auf welchem Gerät gespielt wird. Anerkannt sind ausschließlich LÖWEN Automaten HB9, HB8, Vision, SM92,  SM94 oder solche die einen Raikal umbau erhalten haben.
1.3.2.

Die Spie­ler dür­fen ih­re ei­ge­nen Darts be­nut­zen, wenn sie den fol­gen­den Spe­zi­fi­ka­tio­nen ent­spre­chen:

1. Sie müs­sen ela­sti­sche Kunststoffspit­zen ha­ben, die ein Steckenblei­ben in den Boh­run­gen des Boards er­mög­li­chen.

2. Sie dür­fen nicht län­ger als 17 cm sein.

3. Das Ma­ximal­ge­wicht be­trägt 20g (Pro­duk­ti­ons­be­ding­te To­leran­zen von max. 5% sind ge­stat­tet).

1.3.3. Die Ab­wurf­li­nie muß an der dem Spie­ler zu­ge­wand­ten Kan­te 2,37 m zum Board am Bo­den an­ge­bracht sein. Sie ist par­al­lel zum Board an­zubrin­gen. Zwi­schen Gerät und Bo­den muß ein Win­kel von 90° be­ste­hen. Da­her ist ei­ne Mes­sung des Dia­go­nalab­stan­des Bul­l's Eye   Ab­wurf­li­nie erfor­der­lich. Bei ei­ner Höhe von 1,72 m des Bul­l's Eye vom Bo­den er­gibt sich ein Dia­go­nal­maß von 2,93 m. Im Zweifels­fall (z.B. un­e­be­ner Bo­den) ist nur das Dia­go­nal­maß aus­schlag­ge­bend. Even­tu­el­le Kor­rek­tu­ren müs­sen vor Spiel­be­ginn vor­ge­nom­men wer­den. Nach­träg­li­che Re­kla­ma­tio­nen wer­den nicht berück­sich­tigt.
1.3.4.

Das Board muß bei Wett­kämp­fen mit der vom Her­stel­ler vor­ge­schrie­be­nen Watt­zahl be­leuch­tet sein.

1.3.5.

In den A ‑, Be­zirks ‑ und höhe­ren Li­gen muß das Li­ga­spiel an zwei Sportgeräten durch­ge­führt, wenn in der Spiel­stät­te die Sport­geräte vor­han­den sind. In der C ‑ und B ‑Li­ga kann das Li­ga­spiel an zwei Sport­geräten durchge­führt wer­den, wenn bei­de Mannschaf­ten da­mit ein­ver­stan­den sind.

1.4.

Termine

1.4.1 Saisonanfang

Der Li­ga­wett­be­werb wird ein­mal jährlich durch­ge­führt. Als letzt­mög­li­cher Mel­de­ter­min für Mann­schaf­ten gilt der 15. März. Erst nach er­folg­ter or­dent­li­cher Anmel­dung beim HDSB kann ei­ne Li­ga mit dem er­sten Spiel­tag gestar­tet wer­den.
Der Wunschheimspieltag darf ausschließlich am Wochenende von Freitagabend bis Sonntag sein.

1.4.2. Spieltermine und Spielverlegungen

a) Der jeweilige Spieltermin aus dem Spielplan ist verbindlich!!!

b) In Ausnahmefällen kann ein Spiel verlegt werden. Verlegungen werden nur Akzeptiert, wenn sie durch das Heim-Team, dem Ligasekretär auf dem dafür vorgesehenen Formular (Verlegungsbogen), Schriftlich per Fax (Fax auf eigene Gefahr) oder per Mail (es kommt immer eine Bestätigung zurück!), Fristgerecht eingereicht wird. Das Gast-Team kann dieses Formular, zur Wahrung der eigenen Interessen, zusätzlich einreichen. Fristgerecht heißt, schriftlich bis spätestens 3 Tage nach dem regulären Spieltermin. Auf dem Formular muss der Verursacher der Verlegung klar gekennzeichnet werden. Jedes Team darf in einer Saison maximal für 5 Verlegungen verantwortlich sein. Spiele die nicht Fristgerecht schriftlich verlegt werden, werden als Verloren gegen das Heim-Team gewertet. Der Mannschaft, die das Spiel verlegt, werden von dem gegnerischen Team drei Ausweichtermine vorgeschlagen. Dazu müssen die Vorschläge für einen neuen Spieltermin spätestens 5 Tage nach dem ursprünglichen Spieltermin eingereicht werden. Auf diese Vorschläge muss wiederum spätestens nach 5 Tagen eine Bestätigung erfolgen. Sollte es keine Termine geben, so hat das verlegte Team nun ab dem 6. Tag die Pflicht, innerhalb von 5 Tagen 3 Termine vorzugeben. Sollte die Mannschaft auf keinen der vorgeschlagenen Termine reagieren, so ist der letztgenannte (späteste) Termin automatisch bindend.
Von den vorgeschlagenen Terminen darf ein Termin auch an einem Wochentag sein.
Wird kein neuer Spieltermin gefunden, so ist dieses dem Ligasekretär mitzuteilen. Gegebenenfalls wird das Schiedsgericht mit einfacher Mehrheit einen für beide Mannschaften verbindlichen Termin festlegen. Die Mannschaft, die den festgelegten Termin nicht einhält, hat das Spiel verloren.

 

c) Sollte ein Spieltermin vorverlegt werden, so muss dieses dem Ligasekretär nicht mitgeteilt werden. Eine Verlegung nach hinten von bis zu 3 Tagen braucht dem Ligasekretär ebenfalls nicht mitgeteilt werden, sofern der Punkt 2.4.3. des ursprünglichen Termins eingehalten werden kann.

d) Ein mehr als 3 Tage nach hinten verlegter Termin muss dem Ligasekretär vom Heim Team 12 Std. vor Spielbeginn des ursprünglichen Termins mitgeteilt werden. Sollte es bis zu diesem Zeitpunkt noch keinen neuen Termin geben, so muss zumindest die beabsichtigte Verlegung dem Ligasekretär mitgeteilt werden. Sobald der neue Termin feststeht, muss dieser wiederum mitgeteilt werden. Die Mitteilung beim Ligasekretär kann telefonisch, per Post, per Fax oder per Mail erfolgen.

e) Eine Spielverlegung muss 48 Stunden vor dem regulären Spieltag der gegnerischen Mannschaft mitgeteilt werden. Sollte der Kapitän der gegnerischen Mannschaft nicht erreichbar sein, so muss am selben Tag die Gaststätte (Spielort) informiert werden. Der Gaststätte sollte man zusätzlich mitteilen um welche Mannschaft, Liga und welchen Kapitän es geht. Spiele sollten grundsätzlich vorverlegt werden, wobei bei einer Vorverlegung keine zeitliche Beschränkung besteht. Bei einer Nachverlegung darf eine Frist von 8 Wochen nicht überschritten werden. Nach Ablauf dieser Frist hat das Heim-Team das Spiel verloren sofern kein Einspruch dem Schiedsgericht fristgerecht schriftlich gemeldet wird.

f) Das letzte Ligaspiel darf nicht mehr verschoben werden. Sollte doch ein Team auf die Idee kommen, dieses zu tun, werden vor Ablauf des nachgespielten Spiels, der Mannschaft 4, in Worten Vier, Einzelspiele der A- und Bez. Liga und 2 Einzelwertungen der C und B Liga, von dem vererlegtem Team abgezogen.Sollte dennoch verlegt werden so darf der letzte Spieltermin maximal 7 Tage nach hinten verlegt werden. Vorverlegungen auch des letzten Spieltermins sin jeder zeit möglich.
Beispiel: Team A sagt ab und Team B gibt einen neuen Termin innerhalb von 7 Tagen vor, dann wird das komplette Spiel gespielt und es wird dem Team, das verlegt hat, 2 bzw. 4 Spiele
(je nach Ligastatus) abgezogen um so einen verzögerten Spielbetrieb zu vermeiden und zu sanktionieren!

   

2.

Spielverlauf

2.1.

Vorbereitung

Fünf­zehn Mi­nu­ten vor dem of­fi­ziel­len Spiel­be­ginn ist das Sport­gerät für die Gast­mann­schaft re­ser­viert. Wenn ei­ne Mann­schaft 30 Mi­nu­ten nach der of­fi­ziel­len Start­zeit nicht an­ge­tre­ten ist, hat sie das Spiel 0:2   0:16   0:32 (bei Be­zirks­li­ga 0:2   0:20   0:40) ver­loren. Nur höhe­re Ge­walt er­mög­licht ei­ne Aus­nah­me von die­ser Re­ge­lung. Der Spiel­be­richts­bo­gen ist vor Spielbe­ginn aus­zu­fül­len. Es sind nur Spie­ler spiel­be­rech­tigt, die auf der Team­li­ste vom Li­gase­kretär ein­getra­gen wur­den und ei­nen HDSB Spie­ler­paß ha­ben. Nach­trägli­che Än­de­run­gen im Spiel­be­richtsbo­gen sind nicht mög­lich. Die Teamli­ste und Päs­se sind vor Spiel­be­ginn von den Mann­schafts­ka­pitä­nen zu kon­trol­lie­ren. Außer­dem müs­sen die Ka­pitä­ne den ord­nungs­gemäßen Zustand des Sport­gerätes über­prü­fen.

2.1.2.

Soll­te ein Spie­ler an­stel­le und / oder un­ter dem Na­men ei­nes spiel­be­rechtig­ten Spie­lers an­tre­ten, so gilt die­ser als nicht spiel­be­rech­tigt für die Mannschaft. Wird vor, wäh­rend oder nach Been­di­gung des Spie­les fest­ge­stellt, das für ei­ne Mann­schaft ein nicht spiel­be­rech­tig­ter Spie­ler (s. Pkt. 2.1.1.) auf dem Spiel­be­richts­bo­gen ein­ge­tra­gen wur­de, so ist das Spiel ab­zu­bre­chen und gilt für die be­treffen­de Mann­schaft als ver­lo­ren. Des wei­te­ren ver­fällt die Kau­ti­on. Die Kauti­on muß in­ner­halb von 6 Wo­chen wie­der auf­ge­füllt wer­den, an­son­sten wird die Mann­schaft vom Liga­be­trieb aus­ge­schlos­sen. Der Spie­ler, der für das be­tref­fen­de Team den Spiel­berichts­bo­gen un­ter­zeich­net hat, so­wie der ein­ge­setz­te Spie­ler un­ter­lie­gen ei­ner Sper­re von 11 Spiel­ta­gen. Die Sper­re ver­fällt nicht mit dem En­de ei­ner lau­fen­den Sai­son. Voraus­setzung ist, dass die Team­ka­pitä­ne den Spiel­be­richts­bo­gen noch nicht durch ih­re Un­ter­schrift be­stä­tigt ha­ben (s. Pkt. 2.4.1.)

2.1.3

Wenn ein Team nur mit 3 Spie­le­rIn­nen an­tre­ten kann, be­steht die Mög­lich­keit ei­nen Gast­spie­ler ein­zu­set­zen. Der Gast­spie­ler muss in der lau­fen­den Sai­son in der HDSB‑Li­ga an­ge­mel­det sein. Außer für die C ‑Li­ga gilt, das der Gast­spie­ler min­destens ei­ne Li­ga­klas­se nied­ri­ge­rer gemel­det ist als das Team. Ein Gastspieler kann zu jedem Spiel eingesetzt werden. Es gilt jedoch, dass der Spieler für ein bestimmtes Team, je einmal in der Vor- und Rückrunde eingesetzt werden darf. Der Gast­spie­ler muss auf dem Li­ga­spiel­be­richts­bo­gen auf dem dafür vorgesehenen Feld eingetragen werden. Im weite­ren gel­ten die Punk­te 2.1.1. und 2.1.2.

2.2.

Spielbeginn

2.2.1.

Ein Team kann das Li­ga­spiel mit 3 Spie­lern star­ten. Der 4. Spie­ler muß späte­stens zum Auf­ruf sei­nes Spie­les in der drit­ten Spiel­run­de an­we­send sein. Ist der Spie­ler in den er­sten bei­den Run­den zu sei­nen Spie­len nicht an­we­send, hat er die Spie­le 0:2 ver­lo­ren. Im Spiel­be­richts­bo­gen einge­tra­ge­ne Spie­ler dür­fen nicht ge­strichen oder geän­dert wer­den. Pro Team wer­den 4 Spie­ler und op­tio­nal 2 Ersatz­spie­ler auf dem Spiel­be­richtsbo­gen ein­ge­tra­gen. Ge­spielt wird nach den Spielva­ri­an­ten in den einzel­nen Li­ga­klas­sen, je­der ge­gen je­den (s. Pkt. 1.1.)

2.2.2.

Wäh­rend des Spiels kön­nen die ein­getra­ge­nen Er­satz­spie­ler ge­gen die einge­tra­ge­nen Spie­ler aus­ge­wech­selt wer­den. Ei­ne Rück­wechs­lung ist nicht mög­lich. Dies ist auf dem Spiel­berichts­bo­gen in dem dafür vor­ge­sehenen Feld zu ver­mer­ken. Das Auswech­seln ist je­der­zeit mög­lich, je­doch nicht im Ver­lauf ei­ner lau­fen­den Spielpaa­rung.

2.2.3.

Wäh­rend der lau­fen­den Sai­son kann ei­ne Mann­schaft zwei­mal mit drei Spie­lern an­tre­ten.

2.2.4.

Je­der Spie­ler, der auf­ge­ru­fen wird, hat sich un­ver­züg­lich an der Ab­wurf­li­nie ein­zu­fin­den. Bei­de Mann­schafts­kapitä­ne über­prü­fen an­hand des Spielbe­richts­bo­gens, daß die rich­ti­gen Na­men auf­ge­ru­fen wer­den. Wenn ein auf­ge­ru­fe­ner Spie­ler nicht an der Abwurf­li­nie er­scheint, wird er von bei­den Mann­schafts­füh­rern letzt­ma­lig auf­geru­fen. Wenn er dann im­mer noch nicht an der Ab­wurf­li­nie er­scheint, ist das Spiel 0:2 ver­lo­ren. Die Spie­ler dür­fen den Be­reich der Ab­wurf­li­nie nicht verlas­sen, be­vor das Spiel be­en­det ist.

2.2.5. Bei­de Spie­ler ha­ben bei Be­ginn darauf zu ach­ten, daß die ge­for­der­te Spielvari­an­te mit Op­tio­nen ge­star­tet wird.
2.2.6. Der Spie­ler der Heim­mann­schaft beginnt das Spiel. Den zwei­ten Satz beginnt der Spie­ler der Gast­mann­schaft. Soll­te ein drit­ter Satz er­for­der­lich sein, wird die Start­fol­ge mit ei­nem Wurf auf Bul­l's Eye ent­schie­den, wo­bei die Darts in der Schei­be stec­ken­blei­ben müs­sen. Fällt der Dart von der Schei­be, muß vom be­tref­fen­den Spie­ler nach­ge­wor­fen wer­den. Der­jeni­ge Spie­ler be­ginnt den drit­ten Satz, des­sen Dart­pfeil im Bul­l's Eye steckt oder die­sem am näch­sten ist. Ein im Bul­l's Eye stec­ken­der Dart­pfeil muß her­aus­ge­zo­gen wer­den, be­vor der Geg­ner wirft. Tref­fen bei­de Spie­ler in das blaue oder bei­de Spie­ler in das rote Bul­l's Eye, wird der Wurf wie­derholt.

2.3.

Spielablauf

2.3.1. Die Ab­wurf­li­nie darf wäh­rend des Wur­fes we­der über­schrit­ten noch betre­ten wer­den. Es ist ge­stat­tet, sich über die Ab­wurf­li­nie zu beu­gen. Auch ein Ab­wurf ne­ben der Li­nie ist   in ih­rer ge­dach­ten Ver­län­ge­rung  ge­stat­tet.
2.3.2. Al­le 3 Darts müs­sen in Rich­tung Schei­be des Sport­gerätes ge­wor­fen wer­den.
2.3.3.

Al­le Darts, die in Rich­tung Sport­gerät ge­wor­fen wur­den, gel­ten als ge­worfen, gleich ob sie punk­temäßig re­gistriert wur­den oder ob sie von der Schei­be fal­len. Es darf auf kei­nen Fall nach­ge­drückt oder nach­ge­wor­fen wer­den (Aus­nah­me: Wurf auf Bul­l's Eye. Pkt. 2.2.6.)

2.3.4. Je­der Spie­ler ak­zep­tiert die vom Sport­gerät an­ge­ge­be­ne Punkt­zahl. Kön­nen sich die Spie­ler im Zwei­fels­fall nicht ei­ni­gen, ent­schei­den die Mannschafts­ka­pitä­ne (Aus­nah­men s. Pkt. 2.3.8. und 2.3.9.).
2.3.5.

Je­der Spie­ler hat vor dem Wer­fen der Darts darauf zu ach­ten, daß das Sport­gerät sei­ne Spie­ler­num­mer anzeigt. Wirft ein Spie­ler, wäh­rend das Sport­gerät die Num­mer des Geg­ners an­zeigt, ist das Spiel wie folgt fort­zuset­zen:

Hat der Spie­ler we­ni­ger als 3 Darts ge­wor­fen, wird das Gerät durch den Schal­ter "Start­wech­sel" in die richti­ge Stel­lung ge­bracht und der Spie­ler darf nur noch die ver­blei­ben­den Darts wer­fen. Der Satz wird dann nor­mal fort­ge­setzt, d.h. der Geg­ner wirft nach er­neutem Betä­ti­gen der ¼Start­wechsel½ Ta­ste als Näch­ster. Wirft der Spie­ler al­le 3 Darts un­ter der Num­mer des Ge­gen­spie­lers be­vor der Ver­stoß be­merkt wird, hat er sei­ne Run­de da­mit be­en­det und der Ge­genspie­ler setzt nach zwei­ma­li­ger Betä­tigung der "Start­wech­sel" Ta­ste das Spiel fort.

2.3.6.

Zählt das Sport­gerät wäh­rend ei­nes Wurfs ei­nen oder meh­re­re Darts nicht, so hat der Spie­ler bei ei­ner An­zei­ge von ent­spre­chend ver­blei­ben­den Darts durch Betä­ti­gen der "Startwech­sel­ta­ste" auf die Spiel­num­mer des Geg­ners zu wech­seln. Soll­te bei dem Her­aus­zie­hen ei­ner oder mehre­rer Darts ei­ne ent­spre­chen­de Punktzahl nach­ge­zählt wer­den, so gilt der Satz als ver­lo­ren (Aus­nah­men s. Pkt. 2.3.5. und 2.3.9.).

2.3.7.

Fouls kön­nen von den Mann­schaftska­pitä­nen geahn­det wer­den.

            Fouls sind:

            a) Ab­len­ken­des Ver­hal­ten wäh­rend der Spie­ler wirft.

            b) Stän­di­ges Über­tre­ten der Ab­wurf­li­nie.

            c) Ab­sicht­li­ches Ver­zö­gern des Spiels.

            d) Mißbrauch des Gerätes oder unsport­li­ches Ver­hal­ten.

            Wird auf Foul er­kannt, hat der Geg­ner  un­ab­hän­gig vom Spiel­stand ‑ das Spiel 2:0 ge­won­nen.

2.3.8.

Soll­te ein Sport­gerät mehr als drei Mal falsche Punkt­zah­len an­zei­gen, muß die Par­tie ab­ge­bro­chen wer­den. Dies gilt auch für of­fen­sicht­li­che Män­gel des Sport­gerätes. Of­fen­sicht­li­che Män­gel wer­den vom Schieds­ge­richt de­fi­niert. Soll­te ein zwei­tes, feh­lerfrei­es Sport­gerät  un­ab­hän­gig vom Her­stel­ler ‑ vor­han­den sein, wird die Par­tie auf die­sem Gerät fort­ge­setzt. Es gilt der Spiel­stand bis zur Un­terbre­chung. Ist dies nicht mög­lich, muß der Li­gase­kretär in­for­miert wer­den. Das Spiel wird dann, zu ei­nem vom Ligase­kretär fest­ge­setz­ten, für bei­de Mann­schaf­ten ver­bind­li­chen Ter­min wie­der­holt.

2.3.9.

Als Checkdart zählt der Dart, der ei­nen Satz gemäß den Dart­spiel­re­geln und dem je­wei­li­gen Spielmo­dus der Li­ga­klas­se be­en­det. Steckt der Checkdart in dem, dem Spielmo­dus ent­spre­chen­den Seg­ment des Sportgerätes, so ist der Satz be­en­det, auch wenn das Sport­gerät die ent­sprechen­de Punkt­zahl nicht zählt.

2.3.10.

Der Satz be­ginnt mit der, dem Spielmo­dus der Spiel­klas­se ent­sprechen­den Punkt­zahl. Die ge­wor­fe­ne Punkt­zahl wird von der Aus­gangspunkt­zahl sub­tra­hiert. Der Spie­ler, der zu­erst die er­for­der­li­che Punkt­zahl mit dem Checkdart er­reicht, ge­winnt den Satz (s. Pkt. 2.3.9.). Wird ein Satz nicht mit ei­nem Checkdart be­en­det, gilt Pkt. 2.3.8.

2.4.

Spielabschluß

2.4.1.

Nach der letz­ten Spiel­paa­rung müs­sen die je­wei­li­gen Mann­schaftska­pitä­ne den kor­rek­ten Ein­trag des Spie­ler­geb­nis­ses kon­trol­lie­ren und durch ih­re Un­ter­schrift be­stä­ti­gen. Durch die Un­ter­schrift wird wei­ter­hin der kor­rek­te Spielab­lauf be­stä­tigt. Späte­re Be­an­stan­dun­gen sind nicht mehr mög­lich.

2.4.2. Der un­ter­schrie­be­ne Spiel­be­richtsbo­gen muß so­fort, im Ori­gi­nal, per Post, per­sön­lich oder per Fax dem Ligase­kretär zu­ge­sandt wer­den.
2.4.3.

Späte­stens 3 Werk­ta­ge nach dem Spiel muß das Spie­ler­geb­nis­ dem Li­gase­kretär vor­lie­gen. Ei­ne Ver­spätung wird vom Li­gase­kretär geahn­det. Je­doch muß der Spiel­be­richts­bo­gen bin­nen 7 Ta­gen beim Li­gase­kretär vorlie­gen, an­son­sten gilt das Spiel vorläu­fig als ver­lo­ren. Nach den 7 Tagen gilt das Spiel dauerhaft für das Heimteam als verloren.

2.5.

Nichtantritt

2.5.1. Tritt ei­ne Mann­schaft nicht an, so hat sie das Spiel 0:2   0:16   0:32 (Be­zirksli­ga: 0:2   0:20   0:40) ver­lo­ren.
2.5.2.

Ei­ne Mann­schaft, die zwei Mal nicht an­tritt, wird von der ge­samten Li­ga dis­qua­li­fi­ziert. Die bis­her er­ziel­ten Spie­ler­geb­nis­se wer­den aus der Rang­li­ste her­aus­ge­rech­net.

2.5.3. Tritt ei­ne Mann­schaft aus un­sport­lichen Grün­den nicht an, so kön­nen die Spie­ler der Mann­schaft so­fort dis­quali­fi­ziert und für die näch­ste Sai­son gesperrt wer­den.
2.5.4.

Um ei­nen ge­ord­ne­ten Sai­so­nab­lauf zu ga­ran­tie­ren, darf der Li­gase­kretär vor Sai­son­be­ginn von den Mann­schaf­ten ei­ne an­ge­mes­se­ne Kau­ti­on for­dern, die bei ord­nungs­gemäßem Spielablauf am Sai­so­nen­de zurüc­ker­stat­tet wird. Wird ei­ne Mann­schaft dis­qua­li­fiziert, ent­fällt der An­spruch auf die von ihr ge­stell­te Kau­ti­on.

2.6.

Streitfragen

2.6.1.

Um Streit­fra­gen zu klä­ren wird ein­mal im Jahr in je­der Li­ga ein Schieds­gericht, be­ste­hend aus je ei­ner Per­son und je ei­nem Stell­ver­tre­ter der Klas­sen A, B, C und Be­zirks­li­ga gewählt. Das Schieds­ge­richt tritt nach Be­darf, min­de­stens aber ein­mal al­le 3 Mo­na­te zu­sam­men. Dem Li­gase­kretär zur Sei­te steht ein stell­ver­tre­ten­der Schieds­ge­richts ‑Vor­sit­zen­der sei­ner Wahl. Es wird ei­ne Ein­spruchs­ge­bühr in Höhe von Eu­ro 15 für das Schiedsge­richt er­ho­ben. Die­se muß bei Ein­legung des Ein­spruchs ein­ge­zahlt werden. Nach der Ent­schei­dung des Schieds­ge­richtes ist die Ge­bühr von der Mann­schaft zu zah­len, die den Streit­fall ver­lo­ren hat. Soll­te ein Unent­schie­den ent­ste­hen z.b. durch Wie­der­ho­lung ei­nes Spie­les, zahlt je­de Mann­schaft die Hälf­te der Gebühr.

2.6.2.

Sämtliche Einsprüche, gegen eine Spielwertung, wegen Nichtantritt oder Sonstiges, sind SCHRIFTLICH (z.B. per Mail) mit einer Frist von 4 Wochen beim Ligasekretär einzureichen. Bei Nichtbeachtung wird das Spiel mit 0:20 / 0:16 gewertet. Fristbeginn ab den 20:0 / 40:0 Eintrag auf der HDSB Internet-Seite (hdsb.de).

2.6.3. Ent­schei­dun­gen des Schieds­ge­richts sind end­gül­tig.
   

3.

Ligabildung (Auf- und Abstieg)

3.1.

Eine Liga besteht aus 12 Mannschaften

Be­steht ei­ne höhe­re Klas­se in einzel­nen Ge­bie­ten noch nicht, so verblei­ben die be­tref­fen­den Mannschaf­ten in ih­rer zur Zeit höch­sten Klas­se.

3.2.

Nach Saisonabschluß

stei­gen die ersten bei­den Mann­schaf­ten ei­ner Li­gagrup­pe in die nächsthöhe­re Li­ga auf. Die letz­ten 4 Teams ei­ner Li­ga­grup­pe stei­gen in die nächst­nied­ri­ge­re Li­ga ab. Soll­ten bzgl. die­ser Re­gel Än­derun­gen er­for­der­lich sein, ge­schieht dies nach Ab­stim­mung des Schiedsge­richtes.

3.3.

Einmal im Jahr

ei­ne öf­fent­li­che Aus­lo­sung statt, bei der die Zu­sammen­stel­lung der Mann­schaf­ten in den ein­zel­nen Li­gen aus­ge­lost wird.

3.4.

Auffüllen von Mannschaften

Soll­te aus ir­gend­ei­nem Grund in ei­ner höhe­ren oder ei­ner nied­ri­ge­ren Klas­se ei­ne oder meh­re­re Mann­schaf­ten fehlen, so kann es zwi­schen den 3.  oder den 7. Pla­zier­ten ei­ner Klas­sen ei­ne Aus­lo­sung um den Auf ‑ bzw. Ab­stieg ge­ben.

3.5.

Ausnahme von der 12-Mannschaften-Regel

3.5.1.

Die obe­ren Klas­sen set­zen sich im­mer aus 12 Mann­schaf­ten zu­sam­men.

3.5.2.

Ei­ne an­de­re An­zahl von Mannschaf­ten ist nur in der je­weils nied­rigsten Klas­se zu­ge­las­sen. Hier je­doch gilt:

            a) max. 13 Teams in ei­ner Li­ga.

            b) min­de­stens 10 Mann­schaf­ten

            in ei­ner Li­ga (Aus­nah­me s. Pkt. 4.).

            c) min­de­stens ei­ne Li­ga mit

            12 Mann­schaf­ten muß be­ste­hen.

3.5.3. In der HDSB‑Li­ga dür­fen nur Spie­ler ab 16 Jah­ren teil­neh­men.
   
4. Einsteiger-Runde

Soll­ten sich bis zur Mit­te der laufen­den Sai­son 4 oder mehr Mannschaf­ten neu an­ge­mel­det ha­ben, so wird ei­ne Ein­stei­ger ‑ Run­de ge­bil­det, die mit der Haupt­li­ga en­det. Die­se Mann­schaf­ten kom­men dann nach neu­er An­mel­dung au­to­ma­tisch in die Ganz­jah­res ‑Li­ga. Prin­zi­pi­ell gilt für die­se Li­ga das glei­che Re­gel­werk.

   
5. Saisonende

Spie­ler sind nur bei ei­nem Auf­stel­ler, der HDSB‑Mit­glied ist, spiel­be­rech­tigt. Bei Mißbrauch wird das ge­samte Team dis­qua­li­fi­ziert.

Frühe­re Re­geln sind mit Her­aus­ga­be die­ser Re­gel ungül­tig


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2  Jenny Dekker
3  Kirstin Osmer
4  Ute Fhrer
5  Jenny Hellrung geb. Hafurther
6  Julia Aliewa
7  Marita Rose
8  Conny Ptz
9  Sylvia Schwarzien
10  Alexandra Rexhuser
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